Dorothea Siems-Gerstenberger, Politik-Korrespondentin bei der WELT, ist promovierte Volkswirtschaftlerin, hat eine Aubsildung an der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten in Düsseldorf absolviert und anschließend für die renomiertesten Wirtschaftsmedien der Bundesrepublik (”Handelsblatt”, “DM” und “WirtschaftsWoche”) gearbeitet. Kurz gesagt: Die Frau weiß, wovon sie spricht.
Ganzer Artikel ““Mindestlohn ist unsozial””
Sozialismus, Kommunismus und Staatswirtschaft hatten ihre Chance - und haben gezeigt, dass sie nicht funktionieren und die Menschen in Armut und Unfreiheit führen. In den freien, marktwirtschaftlich geprägten Industrienationen hingegen ist der Wohlstand über die letzten 50 Jahre hinweg kontinuierlich gestiegen. Partielle negative Entwicklungen der letzten wenigen Jahre sind - langfristig betrachtet - nur ein kleiner Rückschlag, eine marginale Delle. (Wer’s nicht glaubt, möge sich beispielsweise diese Tabelle zur Entwicklung der Kaufkraft ansehen.)
Der Kapitalismus hat den Kommunismus besiegt - also alles in bester Ordnung? Keineswegs: Fundamentale Kritik an Globalisierung, Marktwirtschaft und Kapitalismus ist längst nicht mehr die Domäne weniger linker Spinner Idealisten, sondern mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Schaut man sich beispielsweise an, wer die Linkspartei wählt, so sind das keineswegs nur Ost-Nostalgiker und Hartz-IV-Empfänger, sondern durchaus Menschen wie Du und ich.
Was treibt die Menschen dazu, an der Funktionsfähigkeit unseres Wirtschaftssystems zu zweifeln? Der Versuch einer Analyse.
Ganzer Artikel “Das schwindende Vertrauen in Marktwirtschaft und Kapitalismus”