2010 16
Nov

Die Sache mit den Verschwörungstheorien

Tag: Allgemeinadmin @ 11:37

Wir leben in einer rationalen, gut informatierten Gesellschaft mit einer freien Presse. Was wissenschaftlich belegt, von den seriösen Mainstream-Medien berichtet und als “allgemein akzeptiert” gilt, ist die Wahrheit. Alles andere sind Verschwörungstheorien. Oder etwa nicht?

Ein besonders prekäres Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit:

Vor wenigen Jahren berichteten die Mainstream-Medien einhellig, der Irak besitze chemische und biologische Massenvernichtungswaffen und stehe kurz vor der Fertigstellung atomarer Waffen. Außerdem unterstütze das Regime von Saddam Hussein die Terroristen von Al Quaida. Deswegen müssen die USA - im Namen von Freiheit und Demokratie - militärisch eingreifen. Heute wissen wir, dass die “Beweise” fabriziert waren. Wer das damals behauptete, wurde als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.

Und jetzt schauen wir uns mal das “Big Picture” an:

1913 wurde in den USA die Notenbank “Federal Reserve” gegründet. Die Initiative ging von den führenden US-Privatbanken aus, die allerdings im ersten Anlauf gescheitert waren. Also sorgte man dafür, dass vermeintlich bankenkritische Politiker die entsprechende Gesetzgebung erneut in Gang setzten. Der maßgeblich daran beteiligte US-Senator Nelson Aldrich organisierte unter konspirativsten Umständen ein Treffen zwischen Politikern und Bankern auf der Privatinsel Jekyll Island. Das betreffende Gesetz wurde einen Tag vor Weihnachten, als die meisten Parlamentarier bereits in den Ferien waren, durch den Kongress gepeitscht. Im gleichen Jahr wurde in den USA erstmals eine bundesweite Einkommensteuer eingeführt - die man dringend brauchte, um dem Bankenkartell um die US-Notenbank die Zinsen für die seitdem stetig steigenden Staatsschulden zahlen zu können. Diese Fakten sind heute praktisch unbestritten. Verschwörung oder Verschwörungstheorie?

1962 verfassten US-Geheimdienstler einen Plan, wie man mit inszenierten Terror-Anschlägen die Unterstützung der Bevölkerung für ein militärisches Vorgehen gegen Kuba gewinnen wollte. Die entsprechenden Dokumente der “Operation Northwood” sind mittlerweile veröffentlicht worden, ihre Authentizität wird nicht bestritten. Auch beim Kriegseintritt der USA sowohl im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg spricht mittlerweile vieles dafür, dass es - vorsichtig gesagt - nicht mit rechten Dingen zuging: Die USA wurden vom japanischen Angriff auf Pearl Harbor keineswegs überrascht, sondern ließen es sehenden Auges geschehen. Die entsprechenden Belege werden zwar immer noch als Verschwörungstheorien deklariert, aber die Fakten sprechen für sich. Weitaus weniger bekannt, aber aus der gleichen Kategorie stammend ist die Versenkung der Lusitania durch deutsche U-Boote. Verschwörung oder Verschwörungstheorie?

Vor diesem Hintergrund möge nun jeder selbst die Geschehnisse am 11. September 2001 beurteilen. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Fakten - einen guten Einstieg bietet www.ae911truth.org - bleibt einem nicht erspart, klar ist aber: Das Verhalten der US-Regierung in der Vergangenheit legt nahe, dass Motiv und Bereitschaft zur Inszenierung massiver “False-Flag-Operationen” vorhanden sind.

Wenn Sie also künftig irgendwo lesen, bei der Erklärung einschneidender Ereignisse handele es sich um eine “Verschwörungstheorie”, so heißt das nur eines: Sie müssen sich selbst informieren, nach Motiven und Beweisen suchen und sich schließlich eine eigene Meinung bilden - unabhängig von dem, was Mainstream-Medien berichten.