2008 01
Mai

ATTAC, der Strommarkt und die Agenda hinter “Power to the people”

Tag: Attacadmin @ 14:57

Eines vorweg: Die bestehende Struktur des deutschen Strommarktes bietet ohne Zweifel genug Anlaß zu (berechtigter) Kritik. Doch in Diagnose wie in Therapie sind die Vorschläge von ATTAC in ihrer Wirkung fragwürdig, in sich widersprüchlich und mehr ideologisch denn sachlich geprägt.

Mit plakativen Aktionen - so zum Beispiel bei der EON-Hauptversammlung - gelingt es ATTAC immer wieder, ein bestehendes “Unwohlsein” in der Bevölkerung aufzugreifen. In diesem Fall sind steigende Strompreise der Ansatzpunkt. Dass ATTAC in der Wortwahl gerne mal polemisch wird (”Abzocker, Klimakiller”), geht in Ordnung. Schaut man sich jedoch etwas genauer an, was genau ATTAC da kritisiert (”unsoziale Tarife, umwelt- und klimaschädigende Technologien und die fehlende demokratische Kontrolle der Stromwirtschaft”), stellt man sich unweigerlich die Frage: Was will ATTAC eigentlich?

Ganzer Artikel “ATTAC, der Strommarkt und die Agenda hinter “Power to the people””


« Vorherige Seite